Stehaufmenschen

Stehaufmenschen

Der Mutmacherpodcast

26. Oktober 2018 #8: Wie alles schiefging und trotzdem gut wurde

#8: Wie alles schiefging und trotzdem gut wurde

Journalist und Autor Helge Timmerberg ist ein Mann, den man gerne trifft – er liebt das Leben und teilt dieses Gefühl mit jedem. Dabei gefallen ihm nicht nur die schillernden Augenblicke, sondern auch die dunklen, die, die Kraft kosten und Mut erfordern. In der Folge spriche er darüber, wie eine Meditation ihm half, seinen tiefsten Wunsch zu entdecken, wie Drogen ihn erst inspirierten und dann veränderten und wie er es geschafft hat, ein wahrhafter Menschenfreund zu werden.

#7: Krebs, Scheidung, neues Leben – Claudia Neumann

Mit 28 bekommt Claudia Neumann die Diagnose Darmkrebs. Sie organisiert ihre eigene Therapie und denkt: "Es könnte sein, dass du bald gar nichts mehr organisierst." Mit einem bewundernswerten Willen, viel Humor und einer positiven Einstellung übersteht sie die quälenden Prozeduren, wird wieder gesund und kann sogar ihren untreuen Ehemann hinter sich lassen. Wie sie all das geschafft hat, verrät sie in der Podcast-Folge.

#6: Über ein Leben mit Behinderung

Seit ihrer Geburt ist Lisa gehbehindert. Sie kann zwar laufen, aber das Gehen fällt ihr unglaublich schwer. Ihre Eltern wollen das nicht akzeptieren, sie besuchen mit Lisa schon in jungen Jahren viele Ärzte, in der Hoffnung, dass sie vielleicht doch irgendwann normal gehen kann. Lisas Kindheit ist von Schmerzen geprägt, aber die vielen OPs zeigen keine großen Erfolge. Bis heute kämpft Lisa mit den Folgen und den Einschränkungen im Alltag, die ihre Behinderung mit sich bringt. Und nicht nur damit: Neben all dem werfen sie auch immer wieder private Schicksalsschläge zurück. Doch Aufgeben ist für Lisa keine Option.

#5: Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens mit Angie Gwinner

Angela Gwinner hat schon fast alles verloren, was ihr wichtig war. Und doch geht sie mit einer bewundernswert positiven Einstellung in neue Situationen, liebt ihr Leben und Menschen. Wenn sie könnte, würde sie wahrscheinlich jeden einzelnen auf der Welt retten. Mit ihren Wunderwort-Postkarten macht sie vielen Menschen Mut – und mit jedem Spruch auch sich selbst eine Freude.

#4: Der Zusammenbruch

Schon früh wusste Heike, was sie beruflich machen will: Designerin werden. Für ihren Traum tat sie alles, arbeitete 12 Stunden am Tag oder mehr. Mit ihrem kleinen Sohn wandert sie nach Südamerika aus. Pausen macht sie nur selten, als Powerfrau nimmt sie alle Herausforderungen an, später arbeitet sie im mittleren Management. Auch am Wochenende schont sie sich nicht: Sie hat eine Fernbeziehung, die Patchwork-Familie ist oft unterwegs. Bis Heike alles zu viel wird und das Burn out sie zu einer Pause zwingt. Doch ihre Krise, wie Heike ihren Zusammenbruch nennt, ist der Start in ein wundervolles, neues Leben.

#3: Wenn die Tochter geht

Vor einem Jahr verlor Silvia ihre Tochter Tamina durch einen Reitunfall. Als der Unfall passierte, war Tamina gerade einmal 18 Jahre alt. Sie wurde sofort ins Krankenhaus geflogen, lag fünf Tage im künstlichen Koma, bis ihre Organe versagten. Silvia verlor den Boden unter den Füßen, sie funktionierte nur noch, konnte nicht mehr arbeiten. Sie reiste für vier Wochen nach Sri Lanka, wo sie von morgens bis abends meditierte. Sie suchte einen Sinn hinter dem tragischen Unfall. Diesen fand sie nicht, dafür die Fähigkeit, Gegebenes zu akzeptieren.

#2: Das Vertrauen – Marlene Lufen

Marlene hat ihre Geschichte lange verheimlicht – aus Scham. Die Sat1-Moderatorin hat als junge Frau einen schlimmen Vorfall erlebt. Bei einem Shooting wird der Fotograf, der sie ablichten soll, übergriffig. Er stürzt sich auf sie und Marlene ist für einen Augenblick hilflos. Dann kann sie sich aber befreien und flüchtet. Der Öffentlichkeit erzählt die Moderatorin lange nichts – bis sie nicht mehr schweigen will und kann. Sie möchte Betroffenen Mut zusprechen und die Vorfälle enttabuisieren. Daraus ist ihr Buch „Die im Dunkeln sieht man nicht“ entstanden. Über eine starke Frau, die anderen etwas von ihrer Kraft abgeben möchte.

#1: Die Liebe – Michalis Pantelouris

Michalis erzählt die Geschichte seines größten Verlusts. Nach 10 Jahren wurde der Journalist von seiner Frau verlassen, stürzte erst einmal tief, konnte nicht damit umgehen, nach so langer Zeit wieder Single zu sein. Dann verarbeitete er den Schmerz über das Ende seiner Ehe in der Kolumne „Liebe zukünftige Lieblingsfrau“. Über eine Liebe ohne, aber ein Leben mit Happy End.